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​Herbst 2014 | Stuttgart

1. Baden-Württembergische Service Learning-Konferenz


Der Gastgeber und Rektor der Hochschule für Technik (HFT) in Stuttgart Prof. Dr. Rainer Franke berichtete zu Beginn der Konferenz von einem Umweltprojekt, das im Rahmen der sogenannten Reallabore vom Wissenschaftsministerium mit bis zu 7 Mio gefördert wird. Es geht in dem Projekt um die Fragestellung, wie öffentliche Gebäude in Baden-Württemberg klimafreundlich werden können. Dazu will man an der HFT gemeinsam mit  Studierenden und Akteuren aus der Nachbarschaft sowie der Region eine Umsetzungsstrategie entwickeln.

Das Arbeiten an und Lösen realer Probleme fehlte Prof. Dr. Anne Sliwka im anschließenden Vortrag noch zu häufig in der universitären Lehre.  Service Learning beschrieb die Leiterin des Instituts  für Bildungswissenschaften der Universität Heidelberg  deshalb in ihrem Vortrag "Service Learning an Hochschulen - Neue Wege zu Kompetenz & Verantwortungsbereitschaft“  als "missing Piece", mit dessen Hilfe  theoretisches Wissen erlebbar wird. Service Learning sei eine ideale Methode, die passenden Gelegenheiten dazu zu schaffen.

Im Anschluss an den Vortrag wurden zwei Beispiele von Best Practice  vorgestellt: Dr. Anne Barrera Vivero, Leiterin der Law Clinic, stellte gemeinsam mit der Jura-Studentin  Lydia Stößel  das Kooperationsprojekt zwischen der Bucerius Law School und der Diakonie Hamburg vor. 22 Hamburger Rechtsanwälte beraten gemeinsam mit etwa 60 Studierenden der Bucerius Law School auf ehrenamtlicher Basis Hilfesuchende von verschiedenen Beratungseinrichtungen der Diakonie in Rechtsangelegenheiten.

Mit UNIAKTIV gestaltet die Universität Duisburg-Essen (UDE) den Dialog mit der Zivilgesellschaft und setzt sich dafür ein, gesellschaftliche Verantwortung und gesellschaftliches Engagement von Studierenden und Lehrenden zu fördern und in die universitäre Lehre einzubinden. Prof. Dr. Wolfgang Stark, der das Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung 2005 gemeinsam mit Jörg Miller gründete, stellte verschiedene Projekte aus dem breiten Spektrum von Aktivitäten an der UDE vor. 

Bei den anschließenden  Posterrundgängen präsentierten sieben Hochschulen aus Baden-Württemberg (Hochschule Esslingen, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Konstanz, Universität Mannheim, Hochschule Pforzheim, Universität Tübingen, Universität Ulm) sowie die Agentur mehrwert ihre Service Learning Projekte. Die Präsentationen verdeutlichten vor allem die große Vielfalt von Service Learning in der Praxis und die Anwendbarkeit in allen Disziplinen.

Beim Abschlusspodium diskutierten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Prof. Dr. Karin Amos (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Michael Wörz (Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft) darüber, wie Service Learning die Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung unterstützen kann. Ministerin Theresia Bauer machte deutlich, dass einerseits die Persönlichkeitsbildung von Studierenden immer wichtiger werde und andererseits Hochschulen sich öffnen müssen gegenüber anderen gesellschaftlichen Akteuren, umso zu neuen Lösungen zu kommen.

​Impressionen der Veranstaltung


  
Web Preview
Impressionen der 1. Service Learning Konferenz in Baden-Württemberg
Eröffnung der 1. Service Learning-Konferenz in Baden-Württemberg in Stuttgart
Vortrag zur Eröffnung des Service Learning Kongresses
Publikum beim Service Learning Kongress in Stuttgart
Vortrag von Ursula Konnertz beim Service Learning Kongress in Stuttgart
Vortrag von Wolfgang Stark beim Service Learning Kongress in Stuttgart
Impressionen der Service Learning Tagung in Stuttgart
Impressionen der Service Learning Tagung in Stuttgart
Podiumsdiskussion der Service Learning Tagung in Stuttgart
Publikumsfragen bei der Podiumsdiskussion auf der Service Learning Tagung in Stuttgart